Etwas fehlt im Club


Wir waren immer ein großer und erfolgreicher Filmclub. Das Wort Frauenquote gab es damals noch nicht in unserem Sprachgebrauch. Wir waren eben eine gemischte Truppe. Doch in den vielen Jahren änderten sich Kameras und die Technik sehr häufig. Dadurch wurde es einigen Filmfrauen zu kompliziert und die Begeisterung für das Hobby wurde geringer. Und genau hier beginnt meine Geschichte. 


Gisela Lange war mit mir,vom ersten Tag an mit der Filmkamera dabei. In den mehr als 50zig Jahren gab es selten einen Clubabend wo sie mich nicht begleitet hat. Wir waren einfach ein Team. Man kann sagen wir traten immer im Doppelpack auf. Man kannte uns eben nur zu zweit. Wir fuhren zu vielen Festivals um Filme zu sehen um daraus zu lernen. Zu Bundeswettbewerben, oder Deutschen Filmfestspielen, und hier waren wir häufig mit eigenen Filmen vertreten. Mehrere male reisten wir zu den Weltfilmfestspielen, wie Schweden, Polen, oder nach Finnland. Bei der UNICA trafen wir viele Freunde und es wurden Ideen zu neuen Filmen geschmiedet. So wurde aus dem anfänglichen Hobby Film, ein Teil unseres gemeinsamen Lebens. 


Die Kamera hat uns in jedem unserer Urlaube begleitet. Aber es waren nicht nur Reisefilme die wir gemeinsam drehten. Allein die beiden eigenen Kinder gaben genug Filmstoff her. Sport- und Dokumentationen sind ebenfalls in unserem Archiv. Wir haben mit allen Formaten die dem Amateur zur Verfügung standen gefilmt. Gisela hatte häufig die Ideen zu Städte Portraits, und so entstanden ganz besondere Filme unserer geliebten Heimatstadt. 

Häufig begann schon am Frühstückstisch der Plan für einen Drehtag. War das Wetter gut, sagte sie meistens: „Schnell Kamera und Stativ holen und ab damit ins Auto.“ Dan ging es zu dem einen, oder anderen Platz wo noch einige Szenen nachgedreht werden mussten. Es war immer herrlich in der Natur. Sie war es auch, die mich immer auf die wunderbaren, weißen Sommerwolken aufmerksam machte. Jede Jahreszeit war ein Filmthema wert. Auch das Nachbearbeiten, Vertonen und Texten war immer Teamarbeit. War dann der Film fertig, gab es in unserem kleinen Kino eine Premiere mit der Familie.


All das hat sich nun plötzlich geändert. Sie ist nun nicht mehr da, die Kamerafrau an meiner Seite. Ich werde sie sehr vermissen. Doch mir, und der Familie bleiben die Filme.Wenn sich die Bergedorfer Filmer wieder zu ihren Clubabenden treffen, werden wir es alle merken.  Etwas fehlt im Club.


Helmut G. Lange.

Am 26.02.2020 fand unsere Hauptversammlung statt. Sie war gut besucht und begann mit einem Jahresrückblick 2019 von unserem 1.ten Vorsitzendem H. Lange. Nach einer kurzem Finanzübersicht durch H. Hoffmann fand eine kurze Wahl statt

Es wurden beide Positionen im Amt bestätigt und so ist der alte Vorstand, der ganz nebenbei damit auch entlastet wurde, auch wieder der neue. Herzlichen Glückwunsch an den neuen Vorstand und vom neuem Vorstand vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Danach startete W. Lange mit einem neuen Film und einer anschließenden Gesprächsrunde.

Das neue BDFA-Logo online

Das BDFA-Logo ist jetzt online auf bdfa.de verfügbar. Seit dem 17. Januar mit dem Erscheinen des Magazins "film&video", Heft 1/20, stehen allen BDFA-Mitgliedern im Download-Bereich der Webseite die verschiedenen Dateien der Logo-Varianten bereit. Somit kann unsere neue Marke ab sofort für Print und Web zum Einsatz kommen. Die Logos sind unterteilt und für bestimmte Nutzungszwecke ausgewiesen. Für die richtige Auswahl ist der Logo-Guide sehr hilfreich. Mit seinen Regeln und Anwendungsrichtlinien dient dieser Guide der besseren Orientierung für die jeweilige Nutzung des Hauptlogos sowie den zwei Unterlogos in den verschiedenen Anwendungsversionen. Tobias Keßler wird auf der BDFA-Jahrestagung am 28./29. Februar auch eine Variante des Logos vorstellen, die mit Landesverbands-Logos kombinierbar ist.  Bei allen Veranstaltungen und Publikationen sollte der BDFA groß dargestellt sein, damit Außenstehende künftig den Zusammenhang zwischen dem BDFA als deutschlandweit agierender Dachverband und dem jeweiligen Landesverband deutlicher erkennen können.

Filmschau Frühjahr 2020

Nach der Filmschau ist vor der Filmschau so sagt man doch immer. 
Wir haben es gut gemacht. Es war ein Erfolg auf der ganzen Linie. Man kann wohl sagen wir haben uns gut präsentiert. Die Fotos sind von unserm "Medienbeauftragten:" Wolfgang Barbe. 


Unser Team


Es ist wohl etwas dran an dem Spruch: Generalprobe eine Katastrophe, 

Premiere 100prozentig. 

Wir alle können uns tüchtig auf die Schulter klopfen. Wir waren alle gut. 

Technik, Bild und Ton, da gab es nichts zu meckern. Und dann das Kuchenbuffet.

Es wurde von allen einmal wieder bestaunt und gelobt. 

Hier muss man unsere tüchtigen Frauen ganz besonders loben, mit Freundlichkeit 

und Charme haben sie, Kaffee, Kuchen und Tee immer wieder angeboten. 

Und so waren wir mit dem Ablauf des ganzen Tages zufrieden, und man kann wohl

sagen wir haben uns gut präsentiert. 

GoPro 7

Liebe Clubfreunde.
Heute möchte ich Euch einmal die neue Action Kamera GoPro Hero 7 black vorstellen.

Dieser Winzling kann beinahe alles. Ich selbst bin inzwischen Besitzer einer solchen. 

Nachdem ich meine ersten Aufnahmen damit gemacht habe, bin ich total überrascht. Die ersten 2 Filme habe ich damit auch schon fertiggestellt. Was ist nun mein Fazit!

Die Kamera ist sicher nicht universell für einen längeren Reisefilm einsetzbar. Dafür sollten wir immer der klassischen Video Kamera den Vorzug geben. Doch es gibt Momente, wo man sie gerade zu perfekt einsetzen kann.
Hier aus meiner Erfahrung einige Beispiele:

Überall da, wo das Filmen nicht gern gesehen wird. (Weil sie unauffällig ist). Bei Fahraufnahmen aus dem Auto. 
Beim Gehen, z. B." Trepp'auf und Ab."
Beim Fahrradfahren. (Eine fantastische Stabilisierung ist integriert)

Beim Schnorcheln, denn auch ohne Gehäuse ist die Kamera wasserdicht. 

Zeitraffer, und auch Zeitlupe sind möglich.
Mit 2,7 K und 50 Vollbildern, Linear besitzt sie eine sehr gute Auflösung.

Ein super weitwinkliges Objektiv

Der Liveton ist brauchbar. (3 Mikrofone intrigiert)

Selbstverständlich sind auch gute Fotos damit möglich. 

Kurzum: Es ist eine Kamera, die man einfach so in die Hosentasche stecken kann. 

Die Maße sind: 6 cm mal 4,5 cm. Sie ist wirklich ein Winzling mit großer Leistung. 

Hier entsteht ein Blog mit allem was zu unserem Club gehört und was wir erleben.